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Welcher Pool für meinen Garten?

Für viele Wasserliebhaber ist ein Pool im eigenen Garten eine tolle Vorstellung. Ein eigener Pool verspricht Abkühlung an warmen Sommertagen in privater Atmosphäre, bereichert den Garten um eine tolle Freizeitaktivität und garantiert Unabhängigkeit von öffentlichen Schwimmbädern. Denn gerade im Sommer 2020 bleibt abzuwarten, ob und wann Badeseen und Freibäder überhaupt öffnen werden.
Vor der Entscheidung für einen bestimmten Pool sollte man sich darüber klar werden, welche unterschiedlichen Arten von den einfachsten Pools bis hin zu echten Swimmingpools auf dem Markt verfügbar sind.

Aufblasbare Pools

Dies ist die einfachste Form des Pools im Garten und im kleinen Format wohl jedem als klassisches Planschbecken bekannt. Aufblasbare Pools bestehen aus Kunststoff, werden vor Benutzung mit Luft und dann mit Wasser befüllt. Inzwischen gibt es sie in nahezu allen möglichen Größen und Formen, vom Babyplanschbecken bis hin zu maximal 125 cm Tiefe. Ein aufblasbarer Pool ist rasch aufgebaut, vergleichsweise günstig und nimmt nicht viel Platz ein, wenn er im Winter eingelagert werden soll. Je nach Modell sind Sitzkissen, Abdeckplane, Einstiegsleiter oder Filterpumpe Teil der Austattung. Ohne Filterpumpe ist regelmäßig ein Wasserwechsel nötig.
Sobald der Sommer vorbei ist, sollte der aufblasbare Pool abgebaut werden, da sonst Schäden am Material drohen. Vollständig getrocknet, kann die Kunststofffolie gefaltet und bis zum nächsten Sommer weg gepackt werden.

 

Aufstellbare Pools mit Gestell

Ein aufstellbarer Pool mit Gestell, auch Frame-Pool genannt, besteht aus einem Rahmen aus Metall oder Stahl und einer Einhängefolie, die das Becken für das Wasser bildet. Im Gegensatz zu aufblasbaren Pools werden Aufstellpools nicht auf und ab gebaut sondern sind winterfest. Auch sie sind in verschiedenen Größen und in rund oder eckig erhältlich. Der Aufbau ist im Vergleich zum aufblasbaren Pool etwas aufwändiger. Auch die Kosten für einen Aufstellpool mit Gestell liegen etwas höher, wobei ein solcher Pool auch deutlich robuster und somit langlebiger ist als ein aufblasbarer Pool.

 

Aufstellbare Pools mit festen Seitenwänden

Diese Art von Swimmingpool hat, wie der Name schon sagt, feste Seitenwände, die zumeist aus einem Stahlmantel bestehen. Auch diese Pools sind winterfest und brauchen nicht eingelagert zu werden. Mit einer Wassertiefe von bis zu 150 cm ist dies die größte der bisher vorgestellten Poolformen. Bei kleineren Modellen steht der Stahlmantel frei, bei einem großen Durchmesser ist zusätzlich ein Metallgestell zur Stützung nötig. In den Stahlmantel wird nach Aufbau eine Innenfolie eingesetzt, dann kann der Pool befüllt werden. Die Montage eines solchen Pools ist schon etwas anspruchsvoller. Bei den meisten Modellen wird ein Aufbau mit mehreren Personen empfohlen.

 

Eingelassener Pool

Der Vollständigkeit halber sei auch diese Möglichkeit für den Pool im Garten erwähnt. Bei der eingelassenen Variante wird das Becken vollständig im Boden versenkt und ist somit ebenerdig. Aufgrund des großen Gewichts ist hier meist ein Betonfundament nötig. Für den Aufbau empfiehlt es sich, einen Handwerker hinzu zu ziehen.